Medienservice | Oktober 2009



Zupacken und gemeinsam Erfolge schaffen

Wie sich der Bezirk Lichtenberg in den letzten Jahren gewandelt hat und sich künftig zum energetischen Modellbezirk entwickelt.
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Die Firma für knifflige Fälle

Die Nico GmbH in Marzahn-Hellersdorf entwickelt innovative Produkte für den Werkzeug- und Maschinenbau und profitiert von Firmennetzwerken in der Umgebung.
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5. WirtschaftsPartnerTag Berlin eastside

Eine Ausstellung sowie vier Bustouren durch Berlin eastside hoben die Potenziale von Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg hervor.
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IKEA baut - Berliner Unternehmen bauen mit!

Baudienstleister können sich jetzt an Ausschreibungen für die Errichtung des neuen Möbelmarktes an der Landsberger Allee bewerben.
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Veranstaltungshinweis

» 27. bis 31. Oktober 2009:
Berlin-Marzahn auf der Solar Power in Anaheim, USA
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» 18. / 19. November 2009:
b2d Dialogmesse für den regionalen Mittelstand
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HINTERGRUND

Zupacken und gemeinsam Erfolge schaffen



Der Bezirk Lichtenberg setzt auf klimaschonende Konzepte und sucht hierfür Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft.
Foto: Foto: Fotolia
Lichtenberg ist einer der vielfältigsten Bezirke Berlins. Der Standort ist dank zahlreicher engagierter Bürger und innovativer Projekte ständig im Wandel.

Grün, lebendig, familienfreundlich - in Lichtenberg lässt es sich gut leben und arbeiten. Tradition und Moderne, das Großstadtleben und ländliche Idylle sind hier kein Widerspruch. Eine unverwechselbare Vielfalt attraktiver Angebote machen dabei noch mehr Lust auf den Bezirk: Seenlandschaften, Parks und Strandbäder laden zur Entspannung ein, die zahlreichen Kunst- und Kulturangebote ziehen Einheimische wie auch Touristen an. Neben dem hohen Freizeitwert ist Lichtenberg auch bekannt für seine Hochschulen und medizinischen Einrichtungen. Nicht zuletzt ist hier ein Sportzentrum mit dem Berliner Olympiastützpunkt ansässig.

In dem ehemals industriegeprägten Bezirk haben sich in den letzten Jahren auffallende Veränderungen vollzogen. So haben beispielsweise Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen das Stadtbild erneuert und die verfügbaren Flächen für gewerbliche Ansiedlungen werden heute als Berlins größtes Gewerbegebiet, das "Gewerbeareal Berlin eastside", umworben. Die Menschen im Bezirk wollen aktiv an den Entwicklungen mitwirken und schließen sich in Gebiets- und Baubeiräten zusammen, um ihre Ideen, z. B. für die Gestaltung von Wohnquartieren einzubringen.

Vorreiter in Sachen Energieeinsparung
Auf Initiative des Bezirksamts Lichtenberg soll sich der Nordosten Berlins bald zu einem energetischen Modellbezirk entwickeln. Dabei setzen die Stadträte auf regional effizienten Klimaschutz mit Praxisorientierung. Geplant ist zum Beispiel die Erstellung eines "Integrierten Klimaschutzkonzeptes". Derzeit läuft ein Ausschreibungs-verfahren, um schnellstmöglich einen Partner aus Wissenschaft oder Wirtschaft zu finden, der dann bis zum April 2010 einen konkreten Maßnahmenkatalog zur langfristigen Minderung klimaschädlicher Immissionen vorlegen und Ideen für den Aufbau eines Kompetenz-zentrums für Energie entwicklen soll. Mit dem Klimaschutzkonzept wird außerdem erstmals eine aussagekräftige Analyse der Energie- und Kohlendioxidbilanz im Bezirk vorliegen. Schwerpunkte der Untersuchung sind Arbeit, Wohnen und Mobilität.

In einem "Energiekompetenzzentrum", angesiedelt an der Landsberger Allee, könnten zukünftig Privathaushalte sowie Kunden aus Wirtschaft und der Wohnungsunternehmen praktisch über die technischen Möglichkeiten für Klimaschutz und regenerative Energien informiert werden. Fachexperten werden zudem konkrete Fragen der ansässigen kleinen und mittelständischen Unternehmer zum finanziellen Nutzen beantworten. Für das Förderjahr 2009/10 wird das Projekt im Rahmen der Klimaschutzinitiative der Bundesregierung mit insgesamt 100.000 Euro vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit unterstützt. Auch eine Kooperation mit dem geplanten Clean Tech Business Park in Marzahn-Hellersdorf ist denkbar. Schon jetzt ist die Klimakompetenz in Lichtenberg in Sachen Photovoltaik groß, die Anzahl der Solaranlagen auf Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden nimmt im Vergleich der Berliner Bezirke einen Spitzenplatz ein. Studenten der in Lichtenberg ansässigen Hochschule für Wirtschaft und Technik analysieren derzeit in einem Pilotprojekt den Ist-Verbrauch der letzten Jahre. Positiver Nebeneffekt: Die Nachwuchswissenschaftler unterbreiten Vorschläge zur weiteren Sanierung und Kostensenkung. Das Engagement von Bürgern, Unternehmen und wissenschaftlichen Institutionen zeigt: Innovative Projekte stärken den Bezirk und fördern gleichzeitig den Wirtschaftsstandort Lichtenberg durch neue Investitionen und Arbeitsplätze.








PORTRÄT

Die Firma für knifflige Fälle



Die NICO GmbH entwickelt innovative Produkte für Werkzeug- und Maschinenbau.
Foto: NICO GmbH

 

www.nico-berlin.de

Die Nico GmbH an der Wolfener Straße in Marzahn bietet industrienahe Dienstleistungen im Maschinenbaubereich. Durch ihre selbst gesuchte Nachbarschaft zur NILES Werkzeugmaschinen GmbH ist sie ein Beispiel für Unternehmensnetzwerke im Gewerbeareal Berlin Eastside.

Manchmal sind es nur Bruchteile von Millimetern oder Gramm beziehungsweise Nuancen in der Zusammensetzung von Metallen, die über den Erfolg eines Produktes entscheiden. Überall in der Industrie ist Präzision gefragt. Extreme Belastbarkeit und Masseeinsparungen sind in der industriellen Fertigung nötig, um im wirtschaftlichen Wettbewerb mithalten zu können.

Für besonders knifflige Fälle, die ins Detail gehen, ist die Nico GmbH aus Marzahn der richtige Ansprechpartner. "Wir bieten industrienahe Dienstleistungen", sagt Geschäftsführer Ivo Karrasch, der die Nico GmbH 1994 gemeinsam mit vier ehemaligen Trumpf-NILES-GmbH-Mitarbeitern gründete. Das heißt im konkreten Fall, neue Produkte zu entwickeln, Maschinen oder Baugruppen zu konstruieren und eine vollständige Detail- und Zeichenarbeit zu erstellen. Zudem gehört die Entwicklung von Blechkonstruktionen, etwa für Maschinenverkleidungen, zu den Leistungen der Nico GmbH. Und mit FEM-Berechnungen (finite-Elemente-Methode) lassen sich beispielsweise neue oder modifizierte Gussformen vor ihrer Fertigung bezüglich ihrer Festigkeit berechnen. "Die kostspielige Herstellung eines Prototyps und die Erprobung eines Maschinenteils kann so eingespart werden", erklärt Ivo Karrasch.

Der heutige Standort der Nico GmbH, in direkter Nachbarschaft zu NILES im Gewerbegebiet Wolfener Straße in Berlin eastside, ist kein Zufall. "Wir haben bewusst die Nähe zu NILES gesucht. Schließlich ist der große Werkzeugmaschinenhersteller für uns ein wichtiger Kunde", so der Geschäftsführer. Doch auch die günstigen Bedingungen im Bezirk Marzahn-Hellersdorf haben sich bewährt: "Wir haben hier sehr ansprechende Büroräume gefunden und konnten uns sogar die Lage der Büros aussuchen. Die Lichtverhältnisse sind dementsprechend gut, was uns bei der Entwicklung neuer Produkte nützt. Außerdem ergeben sich durch andere ansässige Unternehmen hervorragende Vernetzungsmöglichkeiten. Das Preis-Leistungsverhältnis ist gut und die Erweiterungsmöglichkeiten innerhalb des Gebäudes sind für uns ein wichtiger Faktor, der für Berlin Eastside spricht." Ein weiteres Plus für den Standort ist die Nähe zu Universitäten und Hochschulen. So nutzt die NICO GmbH zum Beispiel die Möglichkeit von Kooperationen und zur Gewinnung von Fachkräften.

Dass "ansprechende Ingenieurleistungen" gefragt sind, zeigt die personelle Entwicklung der Nico GmbH. Derzeit gehören sechzehn Mitarbeitern zum Team. Doch es sollen noch mehr werden, denn Karrasch hat eine Vision: "Wir möchten unseren Kundenstamm in Richtung Bahnindustrie, Medizin-, Energie- und Umwelttechnik erweitern."

Auch bei den Eigenentwicklungen will sich die Firma weiter profilieren. Jüngstes Projekt ist die "schnellste Tür der Welt", eine Hochgeschwindigkeitstür für Werkzeugmaschinen, die die Öffnungs- und Schließzeiten um 50 Prozent verringert. Das innovative Produkt wurde in Kooperation mit dem Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb (IWF) an der Technischen Universtät Berlin und HEITEC AG entwickelt. In der industriellen Fertigung lassen sich damit die Stillstandzeiten von Maschinen entscheidend verringern. Die Versuchung, Maschinen zu manipulieren, damit eine Maschinentür zwischen Arbeitsschritten offen bleibt, wird minimiert. Die sogenannte "SafeSpeed-Tür" sorgt also nicht nur für Zeitersparnis, sondern auch für Arbeitssicherheit.

www.nico-berlin.de









REPORT

Ein Standort lud ein - und die Berliner informierten sich



Gern senden wir Ihnen online Bildmaterial zu.
Wenden Sie sich hierzu bitte an:
E-Mail: mail@berlin-eastside.de





Auf vier themenspezifischen Bustouren lernten die Teilnehmer Unternehmen und Einrichtungen in Berlin eastside kennen.
Foto: Gebietsmanagement Gewerbeareal Berlin eastside/P. Jaenisch
Rund 100 Aussteller nutzten den 5. WirtschaftsPartnerTag Berlin eastside, um ihre Produkte und Leistungen zu präsentieren. Auf vier veranstaltungsbegleitenden Bustouren lernten über 160 Teilnehmer die Eastside-Bezirke hautnah kennen.

Bereits zum fünften Mal fand am 5. Oktober der Wirtschafts-PartnerTag Berlin eastside, Berlins größte branchenübergreifende regionale Unternehmensschau, statt. Unter dem Motto "Standort erleben - Berlin eastside lädt ein" beteiligten sich rund 100 Unternehmen sowie Einrichtungen aus Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg. Dabei nutzen sie die Gelegenheit, sich mit Entscheidern aus der regionalen Wirtschaft, Politik und Verwaltung auszutauschen und neue Geschäftsbeziehungen zu knüpfen.

Die fachliche Bandbreite der ausstellenden Unternehmen reichte von Produktion und Industrie über Großhandel bis hin zu Dienstleistungen. Unter den Ausstellern waren sowohl kleine und mittelständische Unternehmen, aber auch Großunternehmen wie die Berliner Volksbank eG. Insgesamt vertraten die anwesenden Unternehmen aus den Branchen Auto- und Metallbau, Medizin- und Solartechnik, Bildung und Computertechnologie, Finanzierung sowie der Wohnungswirtschaft 16.500 Mitarbeiter, davon über 1.500 Auszubildende. 57 der teilnehmenden Unternehmen sind Mitglied des Marzahn-Hellerdorfer Wirtschaftskreises e. V. (MHWK) bzw. des Wirtschaftskreises Hohenschönhausen-Lichtenberg e. V. (WKHL).

Neben der Ausstellung boten die Veranstalter im Rahmen von insgesamt vier themenspezifischen Bustouren durch Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg die Möglichkeit, Berlin eastside hautnah kennenzulernen. Unter den Überschriften
  • "Industrie und Gewerbe"
  • "Gewerbeareal Berlin eastside"
  • "Tourismus und Architektur" sowie
  • "Wissenschaft, Forschung, Bildung"
hatten die Teilnehmer der ausgebuchten Bustouren Gelegenheit, sich ausführlich über den Standort im Nordosten Berlins zu informieren.

Beim abendlichen Get-together hob Dr. Jens-Peter Heuer, Staatssekretär für Wirtschaft, Technologie und Frauen, das vorbildliche Engagement der beiden Bezirke, Wirtschaftskreise und Unternehmen in der Region hervor und würdigte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten: "Der WirtschaftsPartnerTag ist ein gutes Beispiel dafür, was viele Beteiligte erreichen können, wenn sie an einem Strang ziehen. Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, mit einander zu reden und direkten Kontakt zu pflegen." Der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf, Klaus Mätz, lobte anschließend den Preis "Bester Ausbildungsbetrieb Berlin eastside" aus, für den sich Unternehmer/innen noch bis zum Ende des Jahres beim Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis e. V. bewerben können. Der Preis wurde seit 1998 bereits an 36 Unternehmen aus Berlin eastside vergeben.

Organisiert wurde der WirtschaftsPartnerTag von den Bezirksämtern Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg, dem Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis e. V. (MHWK) und dem Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg e. V. (WKHL) sowie der Gewerbesiedlungs-Gesellschaft mbH (ORCO-GSG). Unterstützt wurde die Veranstaltung außerdem vom Projekt "Gebietsmanagement Berlin eastside", das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert wird, sowie vom andel's Hotel und der Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei.








HINTERGRUND

IKEA baut - Berliner Unternehmen bauen mit!



In Lichtenberg eröffnet IKEA sein viertes Haus in Berlin.
Foto: IKEA
Im Februar 2010 beginnen die Bauarbeiten für den neuen IKEA-Möbelmarkt an der Landsberger Allee. In sein viertes Berliner Einrichtungshaus investiert der schwedische Konzern insgesamt 70 Millionen Euro und schafft damit 300 Arbeitsplätze in Berlin eastside. Die Eröffnung des Marktes ist für November 2010 geplant.

Bei der Errichtung des Hauses setzt IKEA auf die Unterstützung regionaler Unternehmen. Am 13. Oktober lud deshalb Dr. Andreas Prüfer, Wirtschaftsstadtrat in Lichtenberg gemeinsam mit seinem Büro für Wirtschaftsförderung ansässige kleine und mittelständische Unternehmen zu einer Informationsveranstaltung zum Ausschreibungsverfahren für das Projekt IKEA Berlin-Lichtenberg ein. 140 Interessenten nutzten die Möglichkeit sich von den Vertretern der Expansionsabteilung des Investors das Projekt und die Modalitäten vorstellen zu lassen. Für IKEA war diese Form der Ausschreibungsvorbereitung ein Novum, von dem man sich künftig gute Kooperationen mit dem regionalen Mittelstand erhofft, denn nicht nur für den Neubau, auch für laufende Aufgaben wie Instandhaltung und Umbau möchte IKEA weiterhin auf regionale Kompetenz zurückgreifen.

IKEA wird u.a. Bauleistungen für die Gewerke Erweiterter Rohbau, Stahlbau, Dachabdichtung, Elektro, Heizung, Lüftung, Sanitär, Mess- und Steuerungsregelung (MSR) sowie Maler- und Lackierarbeiten ausschreiben.









VERANSTALTUNGSHINWEISE

Berlin eastside auf der Solar Power 2009

Vom 27. bis 31. Oktober 2009 reist eine Delegation aus Marzahn-Hellersdorf sowie der Wirtschaftsfördergesellschaft Berlin Partner nach Anaheim, USA. Auf der weltgrößten Photovoltaikmesse "Solar Power" stellt der Bezirk seine Pläne für den künftigen "Clean Tech Business Park Berlin-Marzahn" vor. An einem gemeinsamen Messestand mit der Berlin Partner GmbH werden die Vertreter des Bezirks für weitere Ansiedlungen im Gewerbareal Berlin eastside werben und konkrete Fragen von interessierten Unternehmen beantworten.









b2d Dialogmesse für den regionalen Mittelstand

Am 18. und 19. November 2009 treffen sich Unternehmer und Entscheider aus der Region Berlin im Velodrom zur b2d - Business to Dialog, Deutschlands größter branchenübergreifender Messe für den regionalen Mittelstand. Bereits zum vierten Mal nimmt das Büro für Wirtschaftsförderung des Bezirks Lichtenberg gemeinsam mit regionalen Unternehmen als Aussteller teil. In diesem Jahr präsentieren sich 13 Betriebe aus dem Bezirk sowie das Regionalmanagement, um die Attraktivität des Bezirkes als Wirtschaftsstandort darzustellen.















Pressekontakt:

KommunikationsKontor
Dr. Hagemann GmbH, Berlin


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Telefon +49 (030) 88 71 27-0
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