Gebietsmanagement Berlin eastside:
Erfolgreiches Standortmarketing für Berlin eastside
Als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit überreichten Herr Gräff und Herr Dr. Prüfer den Partnern ein "Berlin eastside"-Schild.
Staatssekretär Heuer freute sich über den Mini-Buddy-Bear.
War das mit 1.200 h größte zusammenhängende Gewerbeareal der Hauptstadt bis vor drei Jahren eher unbekannt und irgendwo weitab geortet, findet es sich heute – als hervorzuhebendes Beispiel für die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe – in den offiziellen Reden des Regierenden Bürgermeisters oder explizit im Masterplan Industrie wieder. Dank eines umfassenden, von den beteiligten Bezirken und Wirtschaftsunternehmen geförderten Standortmarketings konnte eine starke Präsenz sowohl in Berlin eastside, aber ebenso in der Berliner Politik und Verwaltung und nicht zuletzt auf nationalen und internationalen Messen erreicht werden.
Am 06.September lud das Gebietsmanagement zur Veranstaltung "Drei Jahre Gebietsmanagement Berlin eastside – Ergebnisse und Perspektiven" ein. Im 1893 fertiggestellten historischen Kesselhaus des Unfallkrankenhauses Berlin kamen am frühen Abend bei strahlendem Sonnenschein ca. 70 Gäste zusammen, darunter Dr. Jens-Peter Heuer, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, und die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle. Die beteiligten Partner erschienen ebenso gerne wie Vertreter aus regionalen Wirtschaftsverbänden und Unternehmen.
Kurz nach 18 Uhr begrüßte Matthias Witt, Mitglied der Krankenhausbetriebsleitung und Pflegedirektion des UKB Berlin, die Gäste. Im Anschluss bedankte sich Staatssekretär Dr. Jens-Peter Heuer bei den Bezirksstadträten Christian Gräff und Dr. Andreas Prüfer für deren Engagement in der Standortentwicklung von Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg.
Die Partner ORCO-GSG, DOBA, Berliner Wasserbetriebe, Knorr-Bremse und IKEA präsentierten die Ergebnisse der bis dato ungewöhnlichen Zusammenarbeit von zwei Bezirken und vier privaten Unternehmen. Beispielgebend für das gelungene Standortmarketing waren der "5. WirtschaftsPartner-Tag", eine Makler-Bustour und die "Industriekonferenz". Im Anschluss bekundeten Herr Gräff und Herr Dr. Prüfer einstimmig, die Zusammenarbeit mit den Partnern fortführen zu wollen. Als Dankeschön überreichten die Bezirksstadträte den Partnern ein "Berlin eastside"-Schild für die Bekennung zum Standort. Herr Dr. Heuer erhielt als Dank für die Unterstützung einen Mini-Buddy-Bear. Im tollen Ambiente des Kesselhauses gab es nach dem offiziellen Teil die Möglichkeit zum Gedankenaustausch.
Stadler Pankow GmbH
Erste in Hohenschönhausen gefertigte Straßenbahn verlässt die Werkshalle
Christina Emmrich, Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Lichtenberg, Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, und Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH, bei der Eröffnung des Werks in Lichtenberg-Hohenschönhausen.
Foto: Stadler Pankow GmbH
Früher wurden in der Werkshalle in der Gehrenseestraße Betonplatten angefertigt. Nach umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen produzieren hier aktuell rund 70 Mitarbeiter der Stadler Pankow GmbH Schienenfahrzeuge für Auftraggeber aus Potsdam, Mainz, München, Bergen, und Graz. Das Unternehmen der Schweizer Stadler Rail Group feierte am 5. September 2011 im Beisein von Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, offiziell die Eröffnung des neuen Werks.
"Wir freuen uns, dass Lichtenberg als Bezirk nicht nur an Wohnattraktivität gewinnt, sondern sich – vor allem mit dem Ortsteil Hohenschönhausen – auch als attraktiver Gewerbestandort etabliert", erklärte Christina Emmrich, Bezirksbürgermeisterin von Lichtenberg. In dem neuen Montagewerk wird auch der erste große Auftrag aus Großbritannien bearbeitet. Die Stadt Croydon bestellte sechs Straßenbahnen des Typs "Variobahn".
Stadler Pankow ist seit dem Jahr 2000 auf dem deutschen Markt aktiv und hat in den vergangenen zehn Jahren seine Mitarbeiterzahl vervierfacht: Von 200 Beschäftigten in 2001 auf 830 in 2011 – Tendenz steigend. Heute ist das Unternehmen mit Standorten in Pankow, dem brandenburgischen Velten, Reinickendorf und nun auch Hohenschönhausen das Kompetenzzentrum für den Regio-Shuttle RS1. Darüber hinaus ist Stadler Pankow Kompetenzzentrum für die Entwicklung von Straßen- und U-Bahnen. Schwerpunkt des Werks in Hohenschönhausen wird die Endmontage der Fahrzeuge sein. Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH, erklärte zu seinen neuen Standorten in der Hauptstadt: "Die zahlreichen, gut qualifizierten Fachkräfte in Berlin sind ein klarer Standortvorteil für uns. Gemäß unserer Markteinschätzung schaffen wir an unseren Standorten in Berlin und Brandenburg bis 2013 weitere 300 Arbeitsplätze."
Alle deutschen Aufträge für S-Bahnen, Regionalfahrzeuge sowie auch die Doppelstocktriebzüge werden in Deutschland entwickelt und produziert.
MELDUNG
Ämtergänge ab sofort schnell und einfach
Christian Gräff, Bezirkswirtschaftsstadtrat von Marzahn-Hellersdorf, nahm am 29.06.2011 das erste Berliner Bürgerterminal in Betrieb. Kunden erhalten ab sofort neben den Online-Angeboten auch Dienstleistungen der Bürgerämter und des Ordnungsamtes über das Selbstbedienungsterminal. So können Unternehmer Wartezeit sparen, indem sie die Formulare am Terminal ausfüllen und von dort aus direkt an die zuständigen Sachbearbeiter weiterleiten. In der 2. Ausbaustufe kommen weitere Dienstleistungsangebote hinzu. Es ist eine von elf Maßnahmen im Projekt "ProDiskurs", mit dem im Bezirk Marzahn-Hellersdorf die Verwaltungs- und Kommunikationskultur modernisiert wird.
MELDUNG
IKEA-Möbel umweltschonend nach Hause transportieren
Das schwedische Einrichtungshaus IKEA in Berlin-Lichtenberg erhielt durch eine Kooperation mit Toyota Deutschland zwei Prius PHV (Plug-in Hybrid) Fahrzeuge. In Zukunft können die Kunden der größten deutschen IKEA-Filiale via Carsharing (E-Flinkster) eines der beiden Hybridfahrzeuge anmieten, um ihre Einkäufe nach Hause zu transportieren. Eine Elektroauftankung reicht für eine Fahrt bis zu 20 Kilometern. Das zweite Fahrzeug wird künftig von den Mitarbeitern als Firmenwagen genutzt. Praktisch: Auf dem Parkplatz von IKEA in Lichtenberg befinden sich zwei Elektrotankstellen, an denen die Fahrzeuge direkt geladen werden können. Die Hybridfahrzeuge leisten ihren Beitrag zur umweltschonenden Ausrichtung des Einrichtungshauses, das über die umweltfreundlichste Klimatechnik aller Filialen in Deutschland verfügt.
MELDUNG
Inventux mit Deutschem Gründerpreis geehrt

Die Inventux Technologies AG ist als erstes Berliner Unternehmen als Finalist des Deutschen Gründerpreises in der Kategorie "Aufsteiger" geehrt worden. Die Auszeichnung wurde im ZDF-Zollernhof in Anwesenheit von Wirtschaftsminister Philipp Rösler in einer Preisverleihung offiziell vergeben. Es ist einer der bedeutendsten Preise für herausragende Unternehmen in Deutschland. Der Preis wird für vorbildhafte Leistungen bei der Entwicklung von innovativen und tragfähigen Geschäftsideen und beim Aufbau neuer Unternehmen verliehen. Mit der Ehrung erhält Inventux eine Patenschaft durch Alfred Theodor Ritter, Geschäftsführer des Schokoladenkonzerns Ritter Sport und Kuratoriumsmitglied des Deutschen Gründerpreises. Alfred Theodor Ritter ist ein langjähriger Kenner der Solarbranche und hat die Solarfirma Paradigma gegründet. Außerdem ist er Mitbegründer der Solarfabrik Freiburg. Für zwei Jahre wird der Unternehmer Inventux mit seinem Wissen in den betriebswirtschaftlichen Bereichen wie Finanzierung, Marketing oder Personal unterstützen.
Der Preis wurde in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal in den Kategorien Schüler, Start-up, Aufsteiger und Lebenswerk vergeben. Ziel ist es, ein positives Gründungsklima in Deutschland zu fördern und Mut zur Selbständigkeit zu machen. Ausgelobt wird der Deutsche Gründerpreis von den Partnern stern, den Sparkassen, ZDF und Porsche.
MELDUNG
Versand-Apotheke feiert fünfjähriges Jubiläum
Konstantin Primbas, Inhaber der APONEO Deutsche Versand-Apotheke, feierte vor kurzem mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das fünfjährige Jubiläum. Das Unternehmen zählt heute zu den zehn größten Online-Apotheken Deutschlands. Innerhalb von fünf Jahren wuchs das Team von 4 auf 70 Mitarbeiter am Standort Hohenschönhausen. Heute beliefert APONEO bis zu 400.000 Kunden. Das Unternehmen entwickelte sich im Laufe der Zeit von einer reinen Versand-Apotheke zum Gesundheitskaufhaus für jedermann. Mit einem Relaunch ihres Internetauftritts vor wenigen Tagen läutet Aponeo seinen Wandel von einer reinen Internet-Apotheke zum Wohlfühlkaufhaus ein. Auf der Homepage kann der Kunde zwischen Arznei- und alternativen Heilmitteln auch Bio- und Wellnessprodukte, Gewürze sowie Kontaktlinsen auswählen. Ziel von APONEO ist es, das Sortiment stetig zu erweitern und sich zum Qualitätsführer zu entwickeln.